2011-09-03

Rezension: Ferdinand von Schirach „Verbrechen“




Das Buch von Ferdinand von Schirach hat ist ein sehr besonderes Buch, es beinhaltet elf Geschichten, welche sich alle um Verbrechen, oftmals um Mord, handeln. Es beleuchtet eindringlich Mörder, welche eigentlich aus einem ganz normalen Leben hinab in die Kriminalität rutschen.

Die Menschen sind alle nicht aus blankem Hass zu Mördern geworden, sondern aus den verschiedensten Gründen: Liebe, Verzweiflung oder Armut. Es kommt dabei die Frage auf, ob man selbst in der gleichen Situation nicht vielleicht genau so gehandelt hätte.


Natürlich wird den Mördern kein Honig um den Mund geschmiert, immerhin ist der Autor selbst Anwalt, aber man bekommt einen Einblick in die Seele der Menschen, und jeder Mensch erzählt eine andere Geschichte. Um einige Beispiele zu nennen: Ein Mann begeht einen Mord, weil er denkt seine Freundin betrügt ihn, ein anderer sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben und begeht einen Banküberfall.


Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen, es sind kurzweilige Geschichten. Vielleicht sollte man das Buch nicht unbedingt zum Einschlafen lesen, aber zu einer Tasse Tee an einem verregneten Sonntagnachmittag passt es sehr gut. Ich bin begeistert und bin gespannt was wir noch von dem Anwalt/ Autor erwarten können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freu mich, wenn Ihr mir schreibt :)